E-Paper - 23. Januar 2014
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Masseneinwanderungsinitiative: JA

Schnelles Wachstum rächt sich am Wohle der Gesellschaft. Finanzpolitisch kann es kurzfristig ein Vorteil sein.

Jedoch; warum sind unsere Strassen übervoll, im ganzen Land sollten strassenbauliche Anpassungen gemacht werden, und das Geld fehlt trotzdem. In den Zügen ist mit Glück zu den Stosszeiten ein Platz zu ergattern, das Schienennetz müsste dringend erweitert werden, und das Geld fehlt trotzdem. Die einheimischen Schüler müssen sich in vielen Schulen als Minderheiten profilieren, Integrations- und Förderprogramme lassen die Bildungskosten überlaufen.

Die Arbeitslosenzahlen steigen trotz anscheinend positivem Wirtschaftswachstum. Unserem kostbarsten Gut, dem Landwirtschaftsland wird keine Sorge getragen, masslos wird weiterverbaut und wertvolles Kulturland zu Nichte gemacht. Die Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten wird vorangetrieben. Wollen wir das? Wo bleibt die Nachhaltigkeit?

Warum sich der Bundesrat überdurchschnittlich in den Abstimmungskampf einmischt, wird nicht verstanden, und gehört nicht in dessen Aufgabenbereich. Der Bundesrat hat andere Aufgaben zu erfüllen und den Abstimmungskampf uns, dem Volk, zu überlassen! Oder hat er vor lauter Angstmacherei auch vergessen, wie unsere Demokratie funktioniert?

Darum aus Überzeugung am 9.Februar: Ja zur Masseneinwanderungsinitiative. Wir wollen wieder selber bestimmen können, wer in unser Land kommen darf! Nur die dümmsten Leute fällen Bäume mit den schönsten Äpfeln.

Ursula Egli, Rossrüti

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 23. Januar 2014, Seite 27 (59 Views)

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