E-Paper - 23. Juni 2016
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Vorzüglich nicht nur beim Organisieren des Maibummels

Mitte Mai stand für die Mitglieder des Männerchors Henau und deren Partnerinnen der traditionelle Maibummel auf dem Programm. Bei schönstem Wetter traf sich eine stattliche Zahl von Wanderern und Wanderinnen bei der Käserei Rohrenmoos.

Henau Der Weg führte vorbei an saftigen Wiesen und Wäldern. Dabei konnte man auf der einen Seite den Blick auf die noch verschneite Alpsteinkette geniessen und auf der anderen Seite die Aussicht auf den Bodensee, der sich in tiefem Blau präsentierte. In einer von Wald umrahmten stillgelegten Kiesgrube hat sich im Laufe der Zeit ein wunderbares Biotop mit mehreren Tümpeln gebildet.  An diesem idyllischen Platz wurden die Teilnehmer vom Organisator Kurt Traber mit einem Apéro überrascht. Dazu konnte man das kräftige Froschkonzert geniessen, dem kreisenden Rotmilan zuschauen oder dem Graureiher, der mit viel Mühe auf einem Ast landete. Pünktlich zum Mittag traf man dann in der Hofstobä Ladhueb ein, wo die Gruppe von der Familie Räss erwartet wurde. Nach einer kurzen Instruktion von der Gastgeberin, legte man los und bereitete seinen persönlichen Fleischspiess für das Grillen auf dem 4m langen Rost vor. Zum eigens zusammengestellten Spiess konnte man ein reichhaltiges Salatbuffet geniessen. Dabei gab es viel Gelegenheit für Gespräche und die Pflege der Kameradschaft. Wie es sich für einen Männerchor gehört, wurde die Familie Räss mit einem Ständli für die Gastfreundschaft belohnt. Noch stand eine Woche zur Verfügung um den drei Liedern, die für das kantonale Gesangsfest in Oberbüren vorbereitet wurden, den letzten Schliff zu geben. So trat man dann nach konzentriertem Einsingen im Lichthof des Oberstufenzentrums Thurzelg zur Bewertung an. Als erstes stand das anspruchsvolle «Frag nur den Wind» von Wilhelm Heinrichs auf dem Programm. Es folgte der Barbershop-Song «Little Liz» und abgerundet wurde der Vortrag mit dem Volkslied «Der Wanderer», bei dem die Sänger von einem Waldhornquartett begleitet wurden. Ein kräftiger Applaus und anerkennendes Nicken auf den Stühlen der Zuhörer liess erwarten, dass der Vortrag gelungen war und Gefallen fand. Und so wurde dann auf dem Weg zum Expertengespräch auch eifrig diskutiert, spekuliert und gar gewettet, wie die Vorträge nun von den Fachleuten bewertet würden. Interessiert folgten die Sänger, welche vollzählig zum Gespräch erschienen, den Ausführungen des Experten und freuten sich über die äusserst positiven Rückmeldungen. Die Spannung stieg aber weiter bis zur Präsentation der Prädikate im Festzelt und die Henauer mussten lange warten, bis der OK-Präsident Michael Frick den Männerchor Henau mit dem Höchst-Prädikat vorzüglich verkündete. Nun war aller Druck weg und man konnte gelassen das reichliche Angebot am sehr gut organisierten Fest geniessen.

Elmar Brülisauer/mmd

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 23. Juni 2016, Seite 37 (15 Views)

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