E-Paper - 31. Mai 2018
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Was ist eigentlich Vollgeld?

Vollgeld macht die Banken sicherer, sagen die einen. Stimmt nicht, meinen die andern. Ökonom Reto Föllmi versucht Licht ins Dunkel dieser Debatte zu bringen. Und verrät auch, wie er nächste Woche abstimmt.

Wil «Der Inhalt der Initiative ist an sich bereits komplex. Geschweige denn, sie zu erklären», meint Reto Föllmi zur Vollgeld-Initiative. Im Interview mit den WN startet der Professor für internationale Ökonomie an der HSG St.Gallen trotzdem einen Versuch. Um Vollgeld zu erklären, muss er aber erst Geld an sich definieren. Denn laut Reto Föllmi wird dieses derzeit in verschiedene Kategorien unterteilt. Das ist wichtig, denn, wie der Ökonom erklärt, fallen nicht alle Gelder unter die Vollgeld-Initiative. Spareinlagen und kurzfristig angelegte Mittel zum Beispiel gehören nicht dazu. Ein Manko der Initiative, wie er findet. «Ich gehe von einer Verschiebung des Privat- auf das Sparkonto aus», ist eine der Prognosen, die Föllmi bei einer Annahme der Initiative stellt. Dadurch würden Privatkonti für Banken unattraktiver und folglich für die Kunden teurer. Wichtiger als Vollgeld fände er Anreize für vernünftige Kreditvergaben.kim

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Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 31. Mai 2018, Seite 1 (16 Views)

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