E-Paper - 21. Juni 2018
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Sie wollen nicht das grösste, sondern ein funktionierendes Grümpelturnier

Von Michael Anderegg

An diesem Wochenende steht erstmals ein Grümpelturnier des FC Wil 1900 Breitensport auf dem Programm. Bei der grossen Konkurrenz in der Umgebung kein leichtes Unterfangen. OK-Präsident Marcel Näf erklärt im Interview, warum.

Fussball Der FC Wil 1900 Breitensport veranstaltet zum ersten Mal ein Grümpelturnier. Warum?

Da das traditionelle SC Weiher Turnier dieses Jahr ausgefallen ist und die Infrastruktur schon reserviert war, wollten wir dieses Turnier mit einem eigenen OK-Team neu planen und lancieren. Wil ist eine tolle Stadt für Veranstaltungen. Wir, der neue Vereinspräsident Faton Ramadani, der Vorstand sowie das OK-Team wollen der Bevölkerung unseren Verein näher bringen und präsentieren. Zudem auch unser Vereinsleben weiterentwickeln und zudem natürlich auch eine langfristige, nachhaltige Einahmequelle aufbauen. Mit der WM in diesem Jahr ist es dafür ein idealer Zeitpunkt.

In der Region gibt es bereits viele Grümpelturniere. Zum Teil bereits seit Jahrzehnten. Gibt es mittlerweile nicht bereits zu viele?

Es ist definitiv sehr unüblich, so spät ein Grümpelturnier etablieren zu wollen, denn andere Vereine haben diese Tradition schon seit Jahrzehnten. Für Plauschkicker gibt es demnach genügend Auswahl an Grümpelis. Auf der anderen Seite hat der SC Weiher bis letztes Jahr auch noch ein Plauschturnier durchgeführt wir versuchen dieses einfach zu modernisieren.

Dieses Wochenende ist es so weit. Wie zufrieden seid ihr mit der Zahl der Anmeldungen?

Uns war von Anfang an bewusst, dass wir uns mit den umliegenden Vereinen nicht von Beginn an messen können. Entsprechend war es für uns von höchster Priorität, nicht das grösste Grümpeliturnier zu veranstalten, sondern ein funktionierendes. Wir hatten vorerst einfach mit zehn Mannschaften in jeder Kategorie gerechnet, und als wir zirka eine Woche vor Anmeldeschluss nicht so viele Anmeldungen hatten, kamen wir schon ein bisschen ins Schwitzen. Jedoch hat sich erwartungsmässig gezeigt, dass die meisten Anmeldungen grundsätzlich in der letzten Woche eingehen. Auch wenn wir die Kategorie «Familien-Plausch» mangels Anmeldungen leider absagen mussten, sind wir mit der Teilnehmerzahl grundsätzlich durchaus zufrieden.

Wird das Grümpeli eine einmalige Sache bleiben oder im nächsten Jahr wiederholt?

Das Ziel ist ganz klar, der Wiler Bevölkerung ein Plausch- und Stadtturnier zu bieten, und wenn man Freude daran hat, werden wir dies auch wiederholen. Wir wollen mittels Fragebogen und Feedback für künftige Turniere dazulernen.

Beim ersten Turnier läuft nicht immer alles wie geplant. Was lief nicht optimal oder was habt ihr unterschätzt?

Unser Verein hat bereits Erfahrungen mit der Organisation von Turnieren. Jedoch ist ein Grümpeli schon etwas Spezielles, man muss neben dem Spielbetrieb ein wenig mehr bieten. Wir haben auch für das Grümpeliturnier mit unseren Checklisten gearbeitet und geachtet, dass wir nicht in Zeitnot geraten. Natürlich gibt es immer wieder neue Probleme zu lösen. Aber es wäre doch langweilig, wenn alles gleich am Anfang funktionieren würde (lacht).

Die Wiler Fussballlegende Fabinho wirbt für euer Grümpeli. Wird er auch teilnehmen und gibt es weitere namhafte Teilnehmer?

Wir hatten natürlich mit Fabinho engen Kontakt, aber leider mussten wir genau diese Kategorie absagen, für welche er mit seiner Familie und mit Freunden angetreten wäre. Für Fans des FC Wil 1900 kann man für einmal die Geschäftsleitung am Freitagabend auf dem Feld anfeuern. Weiter ist der namhafteste Teilnehmer wohl inoffiziell Fabian Schär, welcher bei seinem Ausbildungsverein am Freitagabend im Spiel gegen Serbien live auf Grossleinwand gestreamt wird.

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 21. Juni 2018, Seite 46 (19 Views)

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