E-Paper - 06. Dezember 2018
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Auf der (Eis-)Welle des Erfolgs

1, 7, 22 Dies sind nicht etwa die Zusatzzahlen im Lotto, sondern die bisherige Bilanz der 2. Mannschaft des EC Wil. Ausformuliert bedeutet das: 1. Platz, 7 Siege hintereinander, 22 Punkte.

Eishockey Das Team um Coach Andreas Ruckstuhl überzeugt in der bisherigen 4. Liga-Meisterschaft mit Souveränität und ist damit auf optimalem Weg zum selbsternannten Saisonziel: die Finalrunde. Die Äbtestädter konnten auf diese Saison hin noch einmal an Erfahrung und Klasse zulegen. Nicht zuletzt dank diversen Zugängen aus oberen Ligen. So spielt unter anderem der Ur-Wiler Manuel Herzog nicht mehr für das Fanionteam in der 1. Liga, sondern leistet seine Dienste neu im Team 2. Da in der 4. Liga des Schweizer Eishockeys eher die Härte und weniger die filigrane Technik den Ton angeben, entscheidet oft der grössere Kampfeswille über Sieg und Niederlage.

Herausforderung Spielertrainer

Gute Einzelspieler reichen nicht aus. Es braucht eine Mischung aus Talent, Eifer und Zusammenhalt. Eine schwierige Aufgabe also für einen Trainer, vor allem dann, wenn er nicht nur coacht, sondern auch selbst noch spielt. Für Ruckstuhl scheint genau das die Herausforderung zu sein eine, die er bereits seit fünf Jahren meistert. Die 2. Mannschaft des EC Wil entwickelte sich kontinuierlich vom Jäger zum Gejagten. Regelmässig spielen die Wiler um den Ligathron. Vor zwei Jahren qualifizierten sie sich für die Finalrunde, welche den Meistertitel unter allen regionalen 4. Ligen der Schweiz ausmacht. Zur Championship hat es dazumal nicht gereicht. 2018/19 soll sich die nächste Möglichkeit ergeben. Das Team, das sich aus 25 Herren diverser Altersstufen zusammensetzt, hat sich die Finalrunde gross auf die Fahne geschrieben.

Auf gutem Weg

Bislang schaut alles optimal aus. Von den acht ausgetragenen Spielen konnten sieben Siege in Serie verbucht werden. Die einzige Niederlage fingen die Wiler ausgerechnet im letzten Spiel in Schaffhausen ein. Die verlorenen Punkte sollten jedoch, wenn möglich, ein Schönheitsfehler bleiben. Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung erhalten die Äbtestädter am 8. Dezember. Dann treffen sie im Spitzenduell auf den Zweitplatzierten Kreuzlingen. pd/mra

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 6. Dezember 2018, Seite 47 (8 Views)

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