E-Paper - 06. Dezember 2018
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Verschiedene Lesermeinungen:

Ausgabe WN KW49

Auf Heris Stefanachi folgt Emilio Gesteiro

Rückmeldung

Tatsache ist, dass Emilio Gesteiro nicht nur einen hervorragenden Job bei der Wiler U20 machte, stand doch das Team abgeschlagen auf dem zweitletzten Tabellenrang nach der Hinrunde und beendete dank seiner ausgezeichneten Arbeit die Saison 2017/18 noch auf dem 8. Tabellenrang, sondern er hat aus einem losen, zusammengewürfelten Haufen beim FC Sirnach eine funktionierende Mannschaft geformt, die nach der Vorrunde auf dem respektablen 7. Tabellenrag überwintert. Dass der FC Sirnach nun diesen ausgewiesenen Fachmann verliert ist nicht einer einvernehmlichen Lösung zwischen dem FC Bazenheid und dem FC Sirnach geschuldet, vielmehr aber dem Umstand, dass ein völlig führungsinkompetenter Präsident beim FC Sirnach ohne vorgängig den Sportchef darüber informiert zu haben, dem Wunsch des Trainers nachkommt und ihn per sofort aus einem gültigen Vertrag freistellt. Es ist leider auch nicht das erste Mal, dass der Präsident eigenmächtig sportliche Entscheidungen fällt, ohne diese vorher mit der sportlichen Leitung abgesprochen zu haben und es scheint, als würde sich die 1. Mannschaft des FC Sirnach nicht gegen einen drohenden Abstieg wehren müssen, sondern diesmal gegen einen Präsidenten, der von Führung, fussballerischen Fachkompetenz und Respekt nicht den Hauch einer Ahnung hat.

Thomas Frey, Oberbüren

Glückwunsch Frau Bundesrätin

Für Frau Karin Keller-Sutter ist alles endlich nun in Butter. Die Stimmen im Bundeshaus sind ausgezählt: Frau Keller-Sutter ist glänzend gewählt. Nun gehört sie zu den sieben Weisen, die wir vom Volk so gerne preisen. Die Zukunft hat schon ihren Reiz, kann so viel tun für unsere Schweiz. Wir warteten so hoffnungsvoll. Diese Wahl ist einfach toll. Mit Stolz gibt Wil ihr das Geleit und ist erfreut empfangsbereit. Natürlich wartet lange schon auf den Moment auch der Kanton. St.Gallen ist bei Gott parat, für den Empfang, Frau Bundesrat. Mit einem riesen Freudenfeste feiern wir Karin, unsere Beste. Sie wird die Ostschweiz ungebeten mit Bravour in Bern vertreten. Unter Politikern, Freunden, Bekannten befinden sich viele Gratulanten. Es gratulieren herzlich aber heute auch viele schlichte und einfache Leute. Sie wünschen Gesundheit und viel Mut, Gelassenheit, Humor und ruhig Blut. Und als Vorbild vieler Frauen hilft bei der Arbeit Gottvertrauen. Als Wiler wissen wir ganz genau, in Bern wirkt eine starke Frau, die man zu Hause wohl oft vermisst, die Heimat-Stadt Wil sie nie vergisst.

Pius Oberholzer, Wil

Vielen Dank Stadt Wil!

Als Einwohner und Steuerzahler von Sirnach ist es vielleicht ungewöhnlich, der Stadt Wil zu danken. Trotzdem bin ich dem Stadtrat Wil dankbar, dass unsere beiden Töchter im Kathi Wil je drei Jahre eine sehr schöne und geschlechtergetrennte Ausbildung geniessen konnten. Das dies für Auswärtige nicht umsonst war, versteht sich von selbst. Glücklicherweise wollten und konnten wir uns dies leisten. Wir mussten nicht nach Wil umziehen, wie dies auch schon ein Mädchen für seine Eltern organisierte, nur dass sie das Kathi besuchen konnte. Herzlichen Dank auch an das Kathi selbst sowie deren Elternvereinigung. Mit ihrem Einsatz und dank der Infoveranstaltung zur Seedukation vor zwei Wochen wird alles versucht, Goodwill zu schaffen. Leider glänzte hier der Stadtrat mit Abwesenheit, was für mich unverständlich ist. So ist leider eine kontroverse Diskussion nicht möglich. Schön, dass einige Parlamentarier (Befürworter wie Gegner) den Weg ins Kathi fanden. Vielen Dank. Noch ein letztes Wort zum Leserbrief von Frau und Herrn Schlegel: Es ist klar, dass heute kein Mensch geschlechtergetrennte Kinos oder Schwimmbäder will. Wenn aber jährlich ein paar Dutzend Mädchen (nicht alle!) geschlechtergetrennten Unterricht für zwei bis drei Jahre bewusst und freiwillig wählen ist dies keinesfalls unsinnig. Vielleicht ist es nicht innovativ, aber seit 200 Jahren erfolgreich und bewährt. Wieso etwas Leistungsorientiertes, Musisches, Sportliches, Wertiges, Gemeinschaftliches und von auswärtigen Mädchen Mitfinanziertes zerstören? Für welches Wohl arbeiten Schul- und Stadträte in Wil?

Daniel Franzen, Busswil

Weitere Lesermeinungen finden Sie auf der Seite 15.

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 6. Dezember 2018, Seite 16 (23 Views)

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