E-Paper - 02. Mai 2019
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Üble Nachrede: Journalistin verurteilt

Weil sich der Thurgauer Tierschützer Erwin Kessler im Kommentar einer Journalistin angegriffen fühlte, zog er vor Gericht. Dort wurde der Text genau analysiert. Der Einzelrichter sah jedoch das Problem und verurteilte die junge Frau.

Kanton Letzten Freitag musste sich eine junge Journalistin vor Gericht verantworten. Der Thurgauer Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) war in dieser Sache Privatkläger. In einem Kommentar, den die Journalistin unter dem Namen «What about human beings» auf dem St.Galler Kulturmagazin «Saiten» veröffentlicht hatte, fühlte er sich angegriffen. Die Journalistin wünscht sich im Kommentar, es würden sich so viele Leute für Menschenrechte einsetzen wie für den Tierschutz. In diesem Zusammenhang erwähnte sie Kessler. Die Einbettung des Facebook-Posts einer ehemaligen Politikerin wurde ihr schliesslich zum Verhängnis. Denn der Einzelrichter befand, dass der Durchschnittsleser schnell eine Verbindung von Erwin Kessler zu Rechtsextremisten und fremdenfeindlichen Personen machen würde, die im Post der Politikerin thematisiert werden. jac

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Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 2. Mai 2019, Seite 1 (8 Views)

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