E-Paper - 09. Mai 2019
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Nadine Zwicki, 22 Jahre alt, Metallbau-Lernende

«Ich mache meine Ausbildung als Metallbauerin EFZ bei der Toni Frei Metallbau AG. Ich mag meinen Beruf, weil ich einer Arbeit nachgehen kann, die abwechslungsreich ist. Ebenfalls ist es ein handwerklicher Beruf und ich sehe, was ich gemacht habe. Warum Metallbauerin eher als 'Jungenberuf' angesehen wird, denke ich, liegt daran, dass die Arbeit streng und kräftezehrend ist. Und man macht sich während der Arbeit schmutzig. Bei meiner Arbeit kann ich alles genau gleich wie meine männlichen Kollegen machen. Vielleicht gibt es schwere Lasten, die ich nicht heben kann. Es gibt ja noch immer Hilfsmittel. Klar, vielleicht gibt es mal einen blöden Spruch, da kontere ich einfach zurück. In der Berufsschule sind wir zwei Mädchen. Das ist kein Problem. Seit ich sieben Jahre alt bin, spiele ich Fussball. Ich habe mich schon immer mehr für Autos als für Barbies interessiert. Wenn ich mich in meiner Verwandtschaft umsehe, tanze ich mit meinem Beruf aus der Reihe. Viele finden es cool, dass ich das mache. Ich bekomme öfters die Frage zu hören. 'Ist das nicht zu streng?'. Klar ist es zu Beginn streng, man gewöhnt sich schnell daran.»

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 9. Mai 2019, Seite 3 (11 Views)

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