E-Paper - 11. Juli 2019
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Mehr Effizienz dank Fragestunde

Wil 13 Interpellationen wurden 2018 eingereicht. Im Jahr davor waren es sogar 19. Und in diesem Jahr sind es bereits wieder 13 Stück. Für die Exekutive bedeuten diese Vorstösse immer einen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Denn die darin gestellten Fragen gilt es fundiert zu beantworten. Dabei ist sich Sebastian Koller (Junge Grüne) sicher, dass sich viele der Fragen aus dem Parlament auch informell klären und sich so unnötige Interpellationen vermeiden liessen. Er reichte deshalb die Motion «Parlamentarische Fragerunde» ein. «Die Idee entstand in einer Diskussion mit Kollegen von der SVP», sagt Koller gegenüber den WN und fügt an: «Die Fragestunde könnte gegenüber den bestehenden Instrumenten einen zeitlichen Vorteil bieten und so dazu beitragen, dass Letztere gezielter und sparsamer eingesetzt werden.» Aktuell stünden viele Interpellationen auf der Pendenzenliste des Parlaments. Deren Behandlung habe zuweilen den Charakter einer Massenabfertigung. «Ich denke, Interpellationen hätten eine grössere Wirkung, wenn ihre Anzahl geringer wäre», so Koller. Heute würden parlamentarische Vorstösse aus Zeitgründen immer wieder vertagt. Skeptisch ist auch die FDP. Die Fragestunde sei nur scheinbar ein folgenloses Instrument, so Jigme Shitsetsang. kim

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 11. Juli 2019, Seite 11 (2 Views)

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