E-Paper - 03. Oktober 2019
Wil
E-Paper - Auswahl
E-Paper - Ansicht
 
 

Uzwiler Kunstradfahrer stark am 2. Swiss-Austria-Masters

Die Kunstradfahrer aus Uzwil befinden sich mitten in der Saison. Dies bedeutet: Wettkämpfe im 2-Wochen-Rhythmus. Für das 2er offen sogar wöchentlich, da sie zusätzlich an den Wettkämpfen in Deutschland starten.

Kunstrad Am Sonntag konnten die Uzwiler ihre Küren an der 2. Runde der Swiss-Austria-Masters präsentieren. Nach einem anstrengenden Wochenende mit Herbstmarkt-Standbetreuung am Freitag und Samstag, bildete der Heimwettkampf in der OZ Thurzelg in Oberbüren den krönenden Abschluss des Wochenendes.

Starkes Duo

Die Uzwiler Starter waren über den ganzen Tag verteilt im Einsatz. In der Kategorie 1er Herren zeigte Lukas Burri, was in ihm steckt. Mit einer ruhigen Kür, mit Ausnahme eines spektakulären Unterbruchs, konnte er sich zufrieden auf seinen Einsatz im 2er fokussieren. Dank einer konzentrierten Kür mit Fabienne Hammerschmidt im 2er der offenen Klasse kamen sie trotz Stürzen nahe an ihre Bestleistung, gleichbedeutend mit dem Schweizerrekord, heran. Im Final am frühen Abend konnten sie dann ihre Leistung noch steigern und klassierten sich so im disziplinenübergreifenden Schluss-klassement auf dem guten zweiten Rang. Ebenfalls im Final durfte der 6er Frauen starten. Die jungen Damen fuhren mit wenig Training in einer Ersatz-Konstellation. Darum schlichen sich sowohl in der Vorrunde als auch im Final ein paar Fehler ein. Es waren aber jeweils nicht die gleichen Fehler und so ist das Ziel am nächsten Wettkampf in zwei Wochen nun, die Puzzleteile zusammenzusetzen und eine optimale Leistung abzurufen. Am Schluss schaute der 10. Rang dabei heraus.

Drei statt vier Viererteams

Drei Startnummern stellte Kunstradfahren Uzwil in der Kategorie 4er offen. Die vierte Startnummer, Uzwil 2, musste verletzungsbedingt aber aussetzen. Als erste Mannschaft stand Uzwil 3 mit Sarah Manser, Selina Niedermann, Stefanie Haas und Valerie Unternährer am Start. Mit einer technisch sauberen Kür konnten sie sich als zweitbeste Schweizer Mannschaft für den Final qualifizieren. Dort zeigten sie eine noch etwas ruhigere Kür, was in einer neuen Bestleistung resultierte und zum 5. Rang im Schlussklassement führte. Die erfahrensten Mannschaftsfahrerinnen aus Uzwil, Uzwil 1, konnten sich im Vergleich zum letzten Wettkampf klar verbessern. Trotz Stürzen mit viel Punktabzug konnten sie eine gute Leistung nahe an der Bestleistung abliefern. Ein anstrengendes Wochenende hatte auch der 4er Rheineck/Uzwil zu verzeichnen. Nach einem Start am Deutschlandpokal nahe Stuttgart am Samstag kamen sie erst ein paar Stunden vor ihrem Start wieder in der Schweiz an. Man merkte ihnen die fehlende Energie an und ihre Kür missglückte zu grossen Teilen.

Baar musste aussetzen

Dank der verletzungsbedingten Aufgabe der besten Schweizer Mannschaft aus Baar bot sich ihnen im Final dann noch eine gute Chance. Mit einer Kür im Trainingsstil gelang ihnen vieles besser als noch zuvor. So schrammten sie nur knapp an einer neuen Bestleistung und am Podest vorbei. Es wurde der undankbare 4. Platz, mit dem sie aber sicher positiv gestimmt nach Hause gehen konnten. pd/mra

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 3. Oktober 2019, Seite 40 (13 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 
 

<   Oktober   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31